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Die exelente Stimme der Natur

The exelent Voices of Nature

 
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Weiteres aus der Natur-Akustik

Schon als Jugendlicher zog es mich zu Tuempel und Teichen, um das Leben der Lurche zu studieren. Ich erkundete ihre artspezifischen Laute noch bevor die erste Lurchstimmen-Schallplatte erschien, an der ich dann bereits mit ersten Tonaufnahmen beteiligt war. Fazinierend, wie sich Lurche mit wenigen Signalen verstaendigen, die bei diesen wechselwarmen Tieren außerdem noch temperaturabhaengig sind. Unzaehlbare Stunden geduldiger, einfuehlsamer Tonaufnahmen fuehrten zu einem großen Archiv hervorragender Stereo-Dokumente.
 

Naechtelanges Warten auf Wildschweine oder Fuechse, Anpirschen an brunftige Damm- oder Rothirsche im dunklen Wald praegen sich tief in die Erinnerung ein. Solche Erlebnisse vergisst man nicht, zumal man sie als Tondokumente mitgenommen hat und sich so immer wieder in Erinnerung rufen kann. Diese und viele weitere Aufnahmen lassen sich aus meinem Archiv abrufen.

 
Fledermaeuse - diese für uns scheinbar lautlos durch die Nacht flatternden Flugsaeuger - faszinierten schon immer die Menschen. Lange bevor der erste Batdetektor auf dem Markt erschien, fand ich einen findigen Ingenieur, der mit mir gemeisam ein Geraet entwickelte, dass die Ultraschalllaute hoerbar machte. Viele Naechte lang verfolgte und dokumetierte ich in Teamarbeit ihre Jagd und ihr Sozialverhalten. Dabei entstand ein umfangreiches Archiv mit Fledermaussignalen der für uns hoerbaren Soziallaute und des Ultraschallbereiches.
 
Können Spinnen hoeren? Haben sie Gehoerorgane? Wohl nicht. Dennoch geben sie akustische Signale von sich. Ihre Laute hoert man im Fruehjahr aus trockenen Grasbulten. Die Maennchen der Wolfsspinnen (Hygrolicosa spec.) trommeln mit dem Hinterleib auf trockenes Laub, um Weibchen anzulocken. Dazu müssen die "Maedchen" die "Jungs" gar nicht hören; denn sie verfuegen über einen ausreichenden Tastsinn.
 
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Haben Sie schon einmal in einem pulsierenden Bienenvolk Ihren Kopf zwischen zwei Waben gehalten? Dies wird wohl kaum jemand wagen. Doch der "Hermannshof" im Ort Voelksen bei Hannover machte dies moeglich. Im Rahmen der "Niedersaechsischen Musiktage" uebertrug er diesen Sound mit 12 Mikrofonen und zwei Fersehkameras in einen dunklen Raum. Ungeahnte, voellig unerwartete Klaenge ergaben sich, immer wieder varriert nach der Situation am Tag, bei Nacht, wenn Diebe eindrangen oder gar ein ganzes Volk von einem anderen ueberfallen wurde. Hiervon erstellte ich ein Hoerbild und komponierte aus den Geraeuschen die "Bienensinfonie".
 
Eines Mittags lag ich zur Rast auf einer Decke und hoerte eigenartige Geraeusche auf dem Waldboden. Es waren nur Ameisen und der Eingang zu ihrem Erdbau zu entdecken. Die Tonaufnahme ergab, dass offensichtlich am Eingang jede Ameise sich akustisch mit einem Signal melden musste, bevor sie eingelassen wurde. Signale und Ameisen sind archiviert. Wer kann mir helfen, dieses Raetsel zu loesen?
 
 
 

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